Am 27.3. begann die Reise nach Japan. Der Start war mit einer kleinen Maschine (FRJ 135/143) der französische Air France. Nach gute 1 Stunde Flugzeit kamen wir auf den Pariser Flughafen Charles de Gaulle an, von wo es dann um 18:30 weiter gehen sollte. Ein kleine Imbiss auf dem Flughafen (1 Doppel Sandwich und eine kleine Fanta) kosteten 8,65 €. Ein stolzer Preis für einen Imbiss.
Wir trafen dann am Flughafen auch die Mitreisenden aus Norderstedt. Pünktlich um 18:30 ging es dann mit dem einer B777-200 der JAL nach Nagoya. Dort kamen wir dann pünktlich um 13:30 an. Nach einer zügigen Pass und Zollkontrolle wurden wir dann am Ausgang von unseren japanischen Gastgebern erwartet. Schon beim landen konnten wir sehen, dass uns Japan mit einem sehr starken Regen erwartet hatte.
Nach Begrüßung bin ich dann mit meiner Gastgeberfamilie (Midori und Yasuhisa) zu ihnen nach Hause gefahren. Auch jetzt noch war sehr starker Regen. Mit wurde auch erzählt, dass der Flughafen gerade mal 1 Monat alt sei. Er wurde pünktlich zur EXPO 2005 in Nagoya eingeweiht. Wir sind dann etwas 1 Stunde zu meinen Gastgebern gefahren. Wir haben dann den ganzen Nachmittag und Abend zusammen gesessen und erzählt. Zum Abend gab es dann japanisches Essen, und ich versuchte dann auch wieder, mit Stäbchen (Haschi) zu essen. Da ich es ja schon 1997 gelernte hatte, ging es nach einigen Versuche recht gut. Abends holte dann noch die Tochter ihr Laptop, und wir haben dann noch im Internet gesurft. Ich habe ihnen mehrere Seiten über Hannover und Umgebung gezeigt. Gegen 23:00 bin ich dann doch recht müde ins Bett gegangen. Hatte ja die Nacht vorher kaum geschlafen.
Am nächsten Tag musste ich dann schon recht früh aufstehen, weil der Tag für einen Besuch der EXPO 2005 in Nagoya bestimmt war. Auch diese Nacht schlief ich nicht besonders Gut, so dass ich um 6:00 doch noch recht müde war. Nach dem Frühstück bin ich dann mit Midori mit dem Auto zu einem Bahnhof der Vorortbahn gefahren, und von dort ca. 45 Minuten mit der Bahn zum Nagoya Hauptbahnhof. Dort traf sich dann die ganze Gruppe mit einigen japanischen Gastgebern, die mit uns zur EXPO gefahren sind. Der Transport vom Bahnhof zur EXPO fand mit Shuttle Bussen statt. Die Organisation dieses Busse wurde von sehr vielen Menschen organisiert. Überall standen Helfer, die sagten, wo man hingehen soll, wo und wann die Busse fahren. Was sie alle sagten, konnte man natürlich nicht verstehen. Nachdem wir dann „unseren“ Bus hatten, ging es in ca. 45 Minuten zum EXPO-Gelände. Es ging über teilweise ganz neuen Autobahnen zum Expo-Gelände, wo wir dann gegen 9:00 ankamen.
Auch dort wurde man durch viele Helfer begrüßt, die alle mit einem Megaphon irgendwelche Hinweise gaben. Am Eingang war schon eine große Schlange, weil die Eingänge erst um 9:30 geöffnet wurden. Es wurde geraten (Midori sagte es mir schon), alle Metallgegenstände in eine Plastiktüte zu tun, weil es starke Gepäckkontrollen gibt. Um 9:30 gingen die Tore auf, und die Schlange setzte sich in Bewegung. Überall am Eingang, sowie auf dem ganzen Gelände standen überall Helfer, die einem u.a. den Weg zeigten, oder irgendwelche Hinweise gaben. Es scheint so, als seien die Japaner verrückt nach der EXPO.
Es wurde jedenfalls noch recht voll auf der EXPO. In der Gruppe wurde zuerst der koreanische Pavillon besucht, wo es einen 3D Film gab, anschließend ging es in die Global-World, wo es u.a. den Mammutkopf zu sehen gab. Nach einem kleinen chinesischen Imbiss machte ich noch mit einer kleinen Gruppe einen Rundgang. Der Besuch des deutschen Pavillons scheiterte, weil 2 Stunden Wartezeit angekündigt wurden. Um 17:00 trafen sich alle wieder, und es ging mit dem Shuttle Bus wieder zur Nagoya Station zurück, wo ich dann wieder von Midori erwartet wurde. Mit dem Zug ging es dann wieder zum Vorortbahnhof, und mit dem Auto wieder nach Hause.
Der 2. Tag war ein Potlock Mittagessen im Nagoya-Park geplant. Midori fuhr mit mir Im Auto zum Nagoya-Park. Dort begann dann das Pucklog-Mittagessen. Nach dem Essen sind wir noch zum Nagoya Castle gegangen. Nach dem Besuch ging es dann wieder nach Hause. Im Schlosspark blühten schon die ersten Bäume, was zum fotografieren einlud.
Der 3. Tag war ein sog. Free Day. Nach dem Frühstück machte Midori mit mir noch einen kleinen Rundgang durch ihren Ort. Erst besuchten wir eine kleine Weberei, die kleine Souvenirs und andere gewebten Sachen herstellen. Und wir besuchten einen kleinen Laden, wo die Kimonos nach Maß angefertigt werden. Das Mittagessen war in einem kleinen Japanischen Restaurant geplant. Zuerst fuhren Midori und ich zu einer Freundin von Midori, da sie mit zum Essen kommen wollte. Es war eine gebbürtige Nürnbergerin, die in den USA einen Japaner kennen gelernt hatte, und dann nach Japan gezogen war. Im Restaurant kam dann noch Yasuhisa und eine japanische Freundin von Midori. Es gab allerlei verschiedene Arten von Fisch zu essen. Alles war nicht nach meinem Geschmack. Anschließend gingen wir vom Restaurant aus einen Teil des sog Pottery Trail entlang. Einen Weg durch ehemalige Brennöfen, wo heute kleine Geschäfte sind, die Porzellan und Keramik verkaufen. Von dort aus fuhren wir noch zu einem Ort, wo es mehrere Keramik und Porzellanläden gab. Dann ging es wieder nach Hause.
Am 4. Tag war wieder frühes Aufstehen angesagt, da es einen Bus Tagesausflug nach Nara gab. Nach dem frühen Frühstück brachte mich Midori zum Vorortbahnhof, wo ich dann noch andere traf, mit denen ich dann nach Nagoya Station fuhr, wo die Busfahrt beginnen sollte. Vom Bahnhof fuhren wir dann mit dem Bus nach Nara. Unterwegs gab es einen Stop an einer Autobahn-Raststätte. Nach 3 Stunden kamen wir dann in Nara an, um den Tempel und die anderen Bauwerke dort zu besichtigen. Dort steht u.a. der größte Buddha. Bei sehr schönem warmen Wetter gingen wir dann durch die weiträumige Anlage, geführt von einer japanischen Reiseführerin. Zwischendurch gab es noch ein japanischen Lunch in einem kleinem Lokal. Gegen 15:00 ging es dann wieder in Richtung Nagoya zurück, so das wir dann um 18:00 am Bahnhof waren. Ich fuhr dann mit einigen anderen aus der Gruppe wieder zum Vorortbahnhof, wo mich dann Midoris Tochter abgeholt hat.
An diesem Tag war die Farewell Party in einem chinesischem Restaurant angesagt. Ich fuhr am Vormittag mit Midori mit der Bahn in die Stadt. Von Nagoya Station mussten wir dann noch 10 Minuten laufen. Das Restaurant war im 25. Stock eines Hochhauses, von wo man einen schönen Blick über die Stadt hatte. Nach dem Essen bin ich dann noch mit Midori etwas durch die Stadt gelaufen, und ich habe noch kleinere Einkäufe gemacht. In einem Kaufhaus zeigte sie mir noch recht teure Kimonos. Obwohl die Verkäufer sicher ahnten, dass ich keinen kaufen wollte, wurde mir einiges erklärt, und ich bekam noch einen schönen Prospekt geschenkt. Zum Abend fuhren wir dann mit der Bahn wieder nach Hause.
Abends ging ich dann noch mit Midori und Yasuhiusa zu den Vorbereitungen für einen Umzug. Die Kinder übten auf großen Trommeln, und einige Erwachsene Übten mit Flöten, Tommeln und singen, dazu wurden Pupen bewegt. Auch wurde der Wagen vorbereitet. Oben auf dem Wagen ist eine Marijonette. Man gestattete mir, mal auf den Wagen zu steigen, und an den Fäden der Puppe zu ziehen, so dass sie sich bewegte
Der 6. Tag war dann wieder ein sog. Free Day. Zuerst brachten wir meinen Koffer zu einem Gepäck/Pakete Versand, weil man im Shinkansen keine großen Gepäckstücke transportieren kann. Dann fuhren wir zuerst zu einem Stadtteil (Osu) , wo viele kleine Geschäfte waren, dort aßen wir ein einem kleinen Restaurant zu Mittag. Ich hatte Curry-Nudeln, wo Makaronis drin waren. Die waren mit den Stäbchen nicht so einfach zu essen, habe es aber geschafft. Dann fuhren wir zum Tokugawaen Park und zum Tokugawaen Art Museum. Dann ging es wieder nach Hause, weil wir abends noch (auf meinen Wunsch hin) zu einem Italiener wollte. Ich hatte meine Gastgeber und die Tochter zum Essen eingeladen. Wir haben dann Nudeln und Pizza bestellt, und jeder hat von jedem Essen probiert. Es schmeckte so wie bei uns beim Italiener. Auch die Preise waren ähnlich. Bei einem staken Gewitter ging es dann wieder nach Hause. Abends saß ich dann noch Midori, und wir unterhielten uns noch recht lange. U.a. musste ich Ihr die deutsche Nachkriegsgeschichte erzählen. Sie wollte etwas über die Teilung und die Vereinigung hören.
Der letzte Tag in Nagoya begann mit dem Frühstück gegen 7:30, und um 8:00 fuhren wir zum Vorortbahnhof, wo wir dann zur Nagoya Station fuhren. Um 9:15 trafen wir uns alle, und um 9:40 ging unser Shinkansen in Richtung Okayamar, wo wir nach ca. 1:30 Stunden ankamen. Bei den 300 KM/h rauschte die Landschaft nur so dahin. In Okayamas hatten wir ca. 45 Minuten Aufenthalt. Die verbrachten wir auf dem Bahnhofsvorpaltz. Von Okayama ging es dann mit einem Regionalzug in Richtung Matsuyama, wo wir um 15:10 ankamen. Dort wurden wir dann alle erwartet, und ich bin dann mit meiner Gastgeberin nach Hause gefahren. Der Tag wurde dann in Ruhe mit den Gastgebern verbracht.
Am 1 Tag in Matsuyama gab es ein Picknick mit anderen Gastgebern und Gästen etwas Außerhalb von Matsuyama. Auch dort konnte man schon die ersten Kirschbäume sehen, die wunderschön blühten. Am Nachmittag war die Willkommensparty in einen Hotel. Es gab wieder viele schöne Köstlichkeiten. Anschließend ging es dann wieder nach Hause.
Am nächsten Tag war ein Rundgang durch Matsuyama. Man traf sich an der alten Matsuyama Dogo Station, die Heute Abfahrt für die Straßenbahnen ist. Von dort ging es erst durch eine Shopping Passage zum Doge-Spa. Dann ging der Rundgang weiter zum Hogonji Tempel, Isaniwa Shrine und Isiteji Tempel. Von dort ging es zum Dogopark, wo ein Picknick war. Der Park war voller blühender Kirschblüten, was wunderschön war. Etwa 1 Stunde blieben wir in dem Park. Anschließend gingen einige von uns unter japanische Anleitung in die heißen Quellen vom Dogo-Spa. Nachdem man die Schuhe ausgezogen hat, die man in einem Schrank einschließen kann, begibt man sich in den Umkleideraum. Es gibt verschiedene Preiskategorien. Nachdem man sich umgezogen hat, geht man in einem Jukata in den Ruheraum Dort legt man dann den Jukata ab, und begibt sich in die heiße Quelle, die etwa 48 Grad warm ist. Man setzt sich dann in das Bad. Je nach dem, wie lange man es aushalten kann, bleibt man im Bad. Dann duscht man sich ab, und geht u.U. noch mal ins Bad. Dann geht man in den Ruheraum, zieht seinen Jukata an, und bleibt, oder geht in den großen Umkleideraum. Dort bekamen wir (unsere Preiskategorie) noch einen Tee. Dann zieht man sich wieder an, und geht zum Eingangsbereich, wo man sich dann wieder die Schuhe anzieht. Zum keinen Aufenthalt ging es noch zu einem der Gastgeber, um dann etwas Außerhalb in eine Restaurant zum Diner zu fahren. Anschließend gab es ein Konzert, wo Jugendliche auf verschiedenen Instrumenten spielten. Wir wurden extra in Englisch begrüßt und auch verabschiedet.
Der 3. Tag in Matsuyama war ein Busausflug in die Umgebung. Zuerst ging es nach Uchiko, einer kleinen Stadt, wo es noch ein Gebiet mit typische japanischen Häusern gibt. Man kann auch sagen, das japanische Rothenburg ob der Tauber. In dem Ort gab es auch ein Wachsmuseum. Das Wachs dort wurde aber von Beeren hergestellt. Und zum Schluß erfolgte noch der Besuch des alten Theaters. Der Besuch Uchikos endete mit einem Lunch in einem Info-Center. Anschließend war noch ein Besuch des Heimatmuseums der Präfektur Ehimes.
Am 4. Tag in Matsuyama besuchte ich mit meiner Gastgeberin das Schloß in Matsuyama. Wir fuhren mit einem Sessellift auf den Berg und besuchten das Schloß, was sich zur Zeit gerade in der Renovierung befindet. Auch dort oben blühten die Kirschbäume mit wundervollen Farben. Anschließend nahmen wir die Seilbahn, um wieder in die Stadt zu kommen. Danach gingen wir noch in einem japanischem Lokal essen. Wir trafen dann meinen Gastgeber. Da sie noch Einkäufe machen wollten, ging ich alleine durch die Shopping Passage. Am Abend war dann wieder ein sog. Potluck Dinner. Zu solchen Essen bringen alle Besucher Sachen zum Essen mit. Am Abend ging es dann wieder heim.
Dann kam schon der letzte Tag in Matsuyama. Am Vormittag besuchten meine Gastgeber mit mir eine Teezeremonie, an der ich dann Teilnahm. Dann stetzen meine Gastgeber mich für 3 Stunden aus, da sie noch was zu erledigen hatten. Sie kauften mit eine Tageskarte für die Straßenbahn. Ich versuchte mich dann, die richtigen Bahnen zu nehmen. Nahm erst die falschen Bahnen, fand dann aber doch mein Ziel. Es ist nicht ganz einfach, wenn man nichts lesen kann. Zum Glück stehen an den Haltestellen die Namen mit Buchstaben, die wir auch lesen können. Zuerst fuhr ich noch mal zur Dogo Station, um noch ein paar Sachen zu besorgen. Anschließend ging ich dann noch mal in den Dogopark. Da es Samstag war dort sehr viel los. Ganze Familien und Gruppen saßen unter den blühenden Kischbäumen. Dann fuhr ich zum Treffpunkt mit meinen Gastgebern, und es ging dann wieder nach Hause. Den letzten Abend verbrachte ich dann mit meinen Gastgebern.
Am nächsten Morgen trafen sich alle um 8:45 an der Dogo Station, um mit dem Bus nach Hiroshima zu fahren. Um 9:00 ging es dann los. Unterwegs überquerten wir einige sehr große Brücken. Gegen 15:00 kamen wir in Hiroshima an. Zuerst wurden wir vom dortigen Freindship Force Club begrüßt. Dann gingen wir in den Memorial Park, anschließend gingen wir ins Museum über den Atombomben Abwurf. Es ist schon schlimm, wenn man sich das alles in ruhe ansieht, was dort passiert ist. Man hatte gar nicht die Zeit, sich alles in Ruhe anzusehen. Leider hatte es dann angefangen zu regnen. Trotzdem gingen wir dann noch zum berühmtem Atomic Dom. Etwas durchnässt, ging es dann mit dem Bus zum Hotel. Mit einem der Teilnehmer ging ich dann noch in ein kleines Restaurant. Klappte recht gut mit dem Bestellen. Denn wir zeigten im Schaufenster, was wir essen wollten.
Am 2. Tag in Hiroshima war ein kurzer Empfang im Rathaus. Wir fuhren mit der Straßenbahn zum Rathaus. Es gab eine Begrüßungsrede, in der u.a. die Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Hiroshima erwähnt wurde. Nach dem Empfang ging es wieder mit der Straßenbahn zum Friedenspark. Diesmal war es trocken, und man konnte sich alles noch mal bei besserem Wetter ansehen. Anschließend ging es mit einem kleinem Schiff zur Insel Miyajima. Nach einer Ehrenrunde um das Otori-Gate legten wir an der Insel an. Wir gingen erst zusammen zum Itsukushima Shrine. Schön war anzusehen, wie sich eine Japanische Familie (die gerade geheiratet hatte) dem Fotografen stellte. Nach einem gemeinsamen Rundgang machte ich noch einen Rundgang durch den kleinen Ort der Insel. Danach ging es mit einem kleinen Boot zurück zum Festland, wo die Station der Straßenbahn war, mit der man dann in ca. 45 Minuten im Zentrum war. Ich stieg zwischendurch noch mal aus, um etwas durch die Stadt zu laufen. Am Abend traf man sich in einem kleinem Restaurant, wo es Fisch in allen Variationen gab. Damit endete der Japanaustausch von Friendship Force nach Japan. Ich machte ja noch die Verlängerung mit, die die FF-Gruppe Norderstedt ausgearbeitet hatte.
Man traf sich am Morgen in der Hotel Halle, wo wir auch unsere Reiseleitung trafen. Zuerst ging es mit dem Shikansen zu einem kleinem Ort mit Namen Kurasaki, wo wir uns das Okaso Kunstmuseum ansahen. Leider regnete es doch recht stark, so dass man den Ort nur schnell und mit Schirm durchlaufen konnte. Denn es gab doch einige schöne kleine und alte Häuser. Nach dem Museumsbesuch klärte es sich etwas auf, und man konnte noch etwas durch den Ort gehen. Nach einem kleinem Imbiss am Bahnhof ging es weiter mit dem Zug nach Himeji. Nach der Ankunft ging es zu Fuß zum Himeji Castle. Leider kam der Regen wieder, so dass es nicht so angenehm war. Aber man konnte dann durch den Park zum Castle gehen. Zurück ging es dann mit dem Taxi, weil der Regen doch recht stark war.
Abends ging die Gruppe gemeinsam mit unserer Reiseleitung in ein kleines Restaurant. Das bestellen und dem bezahlen war etwas chaotisch. Man verstand uns nicht so, auch das bezahlen war etwas schwierig, weil es in Japan üblich ist, als Tisch zusammen zu bezahlen.
Unsere Reiseleitung hatte doch ihren Stress mit uns.
Am nächsten Morgen ging es wieder mit dem Zug nach Kyoto. Und mit dem neuen Tag kam dann auch das schöne Wetter zurück. Nach der Ankunft in Kyoto ging es auf Besichtigungstour. Es wurden der Tofukuji Temple , Toji Temple,Fushimi-Inari-Taisha Strine besichtigt. Zum Schluß zeigte man uns noch den neuen Bahnhof, der ein Imposantes Bauwerk ist. Abend ging man dann noch Essen. Auch am nächsten Morgen stand noch Kyoto auf dem Programm. Nijo Castle, Kinkakuji Temple ( golden Pavillion),Ryoanji Tem ple, Kiyomizu Temple. Im Castel Park waren die Kirschbäume sehr schön am blühen. Abend ging man wieder Essen.
Nun kam der letzte Tag in Kyoto. Zuerst besuchten wir eine kleine Sake Brenenrei. Anschließend ging es zum Miho Museum. Einem sehr modernen Museumsbau. Von hier aus ging es dann direkt nach Osaka. Dort kamen wir gegen 16:30. Unsere Reiseleitung bot uns an, mit uns noch in die Stadt zu fahren. Wir fuhren 4 Stationen mit der U-Bahn, und das im abendlichen Feierabendverkehr. War recht voll. Wir bummelten etwas durch die Stadt. Zum Abschluss gingen wir noch in ein Restaurant. Auch diesmal war es etwas chaotisch, weil man zwar unsere Bestellungen richtig aufnahm. Aber es kamen immer ein paar andere Sachen auf den Tisch. Aber zum Schluss ging dann doch alles klar. Damit war die Japanreise beendet. Nach dem Frühstück war die Abfahrt zum Osaka Airport. Mit den letzten Eindrücken von Osaka kamen wir am Flughafen an. Nach 12 Stunden Flug kamen wir in Paris an, wo es dann nach 2 Stunden weiter nach Hannover ging. Um 20:45 (nach 15 Stunden Reise) kam ich in Hannover an. Mein Bruder holte mich ab, und ich war um 21:30 wieder zuhause .
Die ersten beiden Wochen waren sicher sehr viel japanischer als die letzten 5 Tage. Da war es eben eine „normale“ Touristenreise im Hotel. Man sah das Land eben nur „von außen“. Das fehlte natürlich. Aber man hat eben dafür noch einiges gesehen.